Mund auf gegen Blutkrebs

Mahlo mit Typisierungsaktion für die DKMS

Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein: so einfach, wie die DKMS in ihrem Slogan bewirbt, ist es wirklich, sich als Lebensretter in der Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen. Und genau das haben über 35 Mahlo-Mitarbeiter bei den mAktionstagen jetzt getan.

Mit einer Teilnehmerzahl von 10 Prozent der Belegschaft rechnet die DKMS normalerweise bei Firmenaktionen. Diesen Wert hatten die Mahlonesen schon am ersten Tag übertroffen -  mit einer überdurchschnittlichen Teilnahme. Davon zeigte sich auch Geschäftsführer Rainer Mestermann begeistert: „Schön, dass unsere mAktionstage bei diesem wichtigen Thema so gut angenommen wurden.“ Ein bestimmter Krankheitsfall sei nicht Grund für die Aktion gewesen, man wolle sich einfach generell engagieren.

Dass die Typisierungs-Aktion an drei verschiedenen Terminen reibungslos verlaufen konnte, stellten die kaufmännischen Auszubildenden unter Leitung von Ausbilderin Eva-Maria Markl sicher. Nicht einmal zehn Minuten Zeit brauchten die Teilnehmer, bis sie ihr Formular ausgefüllt und drei Wattestäbchen mit genügend DNA aus der Mundhöhle benetzt hatten. Verpackt in den von der DKMS bereitgestellten Umschlägen gingen die Materialien zurück an die gemeinnützige Organisation. Dort werden die Teilnehmer  in einer weltweiten Spenderdatei registriert und benachrichtig, falls sie als Spender in Frage kommen.

Bei Mahlo war die Nachfrage, sich typisieren zu lassen, so groß, dass noch Spenderpakete nachbestellt wurden.  Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben jetzt Blutkrebspatienten aus aller Welt neue Hoffnung.